Digitalisierung – die wichtigsten Trends in 2022

Jahreswechsel ist Rückblickzeit. Doch statt zurück möchte ich lieber nach vorne schauen. Was bringt 2022?
Folgende vier Trends der Digitalisierung werden 2022 prägen. Und dazu muss man noch nicht mal im Kaffeesatz lesen!

Digitalisierung - die wichtigsten Trends in 2022

Trend 1: Arbeiten überall – Flexibilität is king and queen

Der Trend hätte auch „Homeoffice“ heißen können. Auf dieses Buzzword des abgelaufenen Jahres habe ich bewusst verzichtet. „Arbeiten überall“ ist viel mehr als nur die Verlagerung von Büroaufgaben an den oft kolportierten Küchentisch. Es bedeutet, dass (Zusammen)Arbeit endlich reibungslos funktioniert – egal, ob mobil, im Außendienst, auf Reisen, an mehreren Standorten und, wenn’s sein muss, eben auch am Küchentisch.

Was wichtig ist: Starre Arbeitszeiten und Abläufe lösen sich auf. Das zeigt auch eine aktuelle Studie des bitkom. In der Studie wurde u. a. untersucht, welche Digitalisierungsmaßnahmen die Pandemie überdauern werden. Zwar gaben 71 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie Homeoffice teilweise oder gar ganz zurücknehmen möchten. Gleichzeitig sprachen sich von Mitarbeiterseite weit über 70 Prozent der Befragten für ein gesetzliches Recht auf Homeoffice aus.

Der Wunsch nach mehr Flexibilität ist in der breiten Masse angekommen und wird sich nicht mehr zurücknehmen lassen. Er korrespondiert mit Entwicklungen wie Klimaschutzmaßnahmen, Work-Life-Balance und Digitalisierung.

Apropos: Ein weiterer Blick auf die bitkom-Umfrage belegt: Alle anderen der seit der Corona-Zeit eingeführten Digitalisierungsmaßnahmen sollen beibehalten und ausgebaut werden, z. B. Videokonferenzen, digitale Dokumente und  Signaturen und der damit einher gehende Abschied von Papier.
Alles Instrumente, die das Arbeiten losgelöst von starren Zeiten und festen Orten erst möglich machen.

Kurz gesagt: Arbeiten Sie doch, wann und wo Sie wollen! Wie das geht und wie das reibungslos funktioniert, erfahren Sie hier.

Trend 2: Digitalisierungsbooster

Corona hat dem Tempo der Digitalisierung in Deutschland– sorry für das Wortspiel – einen Booster verschafft. Doch das Tempo ist nicht überall gleich. Gerade KMU sehen sich vielfältigen Herausforderungen gegenüber, z. B. mangelndem Bewusstsein der Entscheider, Budgetknappheit oder anderen Ressourcenproblemen.

43 Prozent der KMU in Deutschland geben an, digitale Rechnungen einzusetzen. Oft endet der Prozess aber dort. Die Daten werden nicht konsequent digital erzeugt oder weiterverarbeitet. Schlimmstenfalls bedeutet „digitale Rechnung“ ein simples PDF. Das Dokument wurde entweder vom Papier eingescannt oder bei Erhalt ausgedruckt. Digital geht definitiv anders!

Die Einsicht, nicht weiterhin Potenzial durch „ein bisschen“ Digitalisierung zu verschenken, sondern das Thema zu Ende zu führen um alle Vorteile mitzunehmen, ist für mich der Trend Nummer zwei in 2022.

Die Pandemie ist auch hier ein Treiber. In ihren Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat sie deutlich gemacht, wo es hakt und woran es fehlt.

Ein Videokonferenz-Tool ist relativ schnell eingeführt (siehe Trend 1), ein Workflow-Management oder komplett digitale Abläufe eher nicht.
Dass sich der Aufwand lohnt, habe ich hier schon mehrfach für Einzelaspekte belegt, z. B. bei komplexen Themen wie digitalen Verträgen, aber auch bei scheinbar so einfachen wie der E-Mail-Archivierung.

Konsequent digitales Dokumentenmanagement, automatisierte Workflows und digitale Prozesse sind der Grundstein für alle Unternehmensaktivitäten.

Sie wollen auch endlich „richtig digital“ und Ihre Daten für sich arbeiten lassen? Dann schauen Sie doch mal hier vorbei.

Trend 3: Personal digital

Digitalisierung im HR-Bereich wird in 2022 der Schlüssel zu Ihrem Erfolg.
Warum? Als Begründung reichen eigentlich zwei Stichworte:

  1. Fachkräftemangel
  2. New Work

Die gefragten und raren „Brainworker“ wollen umworben und, wenn denn gefunden, gehalten sein.
Personalabteilungen beschäftigen sich aber immer noch mit Excel-Listen, Aktenstapeln und „gelben Scheinen“.
Monotone Verwaltungstätigkeiten und der ständigen Wechsel zwischen Papierunterlagen und digitalen Informationen hemmen die Weiterentwicklung.

Mal ehrlich: Wünschen Sie sich nicht auch mehr Zeit für die Personal- entwicklung, die Netzwerkpflege oder das Employer Branding?
Warum bleiben das Wünsche?
Weil ausgedruckte Personalunterlagen und holprige Papierprozessen langsam sind und viel Zeit kosten. Und Digital Natives überzeugen sie damit nicht.
Alle anderen bald auch nicht mehr.

Noch ein Punkt, der für die Digitalisierung im HR spricht: Der Datenschutz. Kaum ein Bereich arbeitet mit sensibleren Daten. Verpasste Aufbewahrungsfristen und Personalakten ungesichert im Schrank können massive rechtliche, Kosten- und Image-Konsequenzen haben.

Mit digitalen Personalprozessen werden Sie an Fristen und Fälligkeiten erinnert und können differenziert Zugriffsrechte vergeben. Um nur mal zwei von vielen Vorteilen zu nennen.

Deswegen bin ich überzeugt: 2022 wird das Jahr der Digitalisierung, liebe Personaler! Anregungen gefällig?

Trend 4: Bye bye Papier

Der vierte Trend klingt banal. Ist er aber ganz und gar nicht. Gefühlt seit Jahrzehnten wird das papierlose Büro prognostiziert. Doch jetzt wird’s auch richtig losgehen – glaubt man den vom bitkom in diesem Frühjahr befragten Unternehmen.
Und es wird auch Zeit!

Jetzt mal ehrlich – in Zeiten von rasend steigenden Ressourcenkosten, einer ganzen Generation von Digital Natives, die in die Arbeitswelt eintritt und verteilt arbeitenden Teams bestimmen immer noch Ausdrucke die Arbeit, schlimmstenfalls mehrfach kopierte?

Geschäftsprozesse und Systeme, die auf Papier basieren, verursachen erhebliche Kosten, belasten die Umwelt, machen Arbeitsabläufe träge und sind ein Risiko für die Informationssicherheit und den Datenschutz.
Und mehr gibt es dazu schon fast nicht mehr zu sagen, außer es positiv zu formulieren.

Papierlose Prozesse ermöglichen:

  • Informationsfluss ohne Medienbrüche
  • vereinheitlichte und transparente Geschäftsabläufe
  • verteilte und somit sichere Archivierung
  • differenzierte Zugriffskontrolle
  • Ressourceneinsparungen

Und das waren nur die Vorteile, die mir spontan eingefallen sind!

Mein Fazit: 2022 ist das Jahr, um sich vom Papier zu befreien. Wie das gelingen kann? Schauen Sie doch einfach mal hier vorbei. Oder hier.

Übrigens: Besonders KMU nennen diese Hürden, die sie bei der Digitalisierung  behindern:

Das muss nicht sein! Wir haben bereits Hunderte Organisationen in und durch die Digitalisierung begleitet. Das sichert Ihnen maximale Freiheit und Flexibilität für Ihren individuellen Weg, z. B. mit DigitalNOW!

Ich wünsche Ihnen einen Spitzen-Start ins neue Jahr. Seien Sie Trendsetter!

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